


Auch in 2026 hat der Dreiländerpark gemeinsam mit Partnern aus der AG Invasive Arten zwei grenzüberschreitende Aktionstage gegen das drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) veranstaltet:
(1) bei Cottessen (NL) an der Göhl, in einem Naturschutzgebiet von Het Limburgs Landschap und
(2) bei Bildchen (DE) am Tüljebach, unter der Führung von der NABU-Naturschutzstation Aachen und vom Contrat de Rivière Meuse-Aval.
In Cottessen war dies nach 2025 die zweite gemeinsame Aktion; in Bildchen war dies nach 2025 und 2026 der dritte Aktionstag.
Beide Standorte liegen im Einzugsgebiet der Göhl, das sich im Herzen der Euregio Maas-Rhein über zahlreiche politische Grenzen erstreckt. Da sich das drüsige Springkraut insbesondere entlang von Flussläufen ausbreitet, ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Ober- und Unterliegern entlang der Göhl von großer Bedeutung.
Cottessen, 16/06/2026
Bildchen, 06/07/2026
In Bildchen sind schon erste Erfolge der jährlichen Aktionstage sichtbar:
In 2024 (unten links) war während der ersten Aktion auf einer Lichtung ausschließlich Springkraut vorzufinden.
In 2026 (unten rechts) ist es auf derselben Lichtung nur noch vereinzelt anzutreffen.
Der Aktionstag von 2024 wurde vom WDR (Lokalzeit Aachen) begleitet. Der Beitrag kann hier (auf Deutsch) gleich zu beginn der Sendung angesehen werden (2 Minuten).
Um das Gebiet vollständig vom Springkraut zu befreien, müssen noch über mehrere Jahre jährlich Kontrollen stattfinden.


Das Springkraut steht auf der europäischen Liste der zu bekämpfenden invasiven Arten. Invasive Arten sind eine Bedrohung für die Biodiversität. Ein effektives und nachhaltiges Management des drüsigen Springkrauts erfordert eine systematische Bekämpfung sowie ein kontinuierliches Monitoring im Feld über mehrere Jahre hinweg. Deshalb werden im Rahmen der AG Invasive Arten auch in den nächsten Jahren weitere Trinationale Aktionstage ausgerichtet werden.









